"Streitende sollten wissen,
dass nie einer ganz recht und der andere ganz unrecht hat."
(Kurt Tucholsky)
Weitere Informationen zum Thema "MEDIATION und KONFLIKTBEWÄLTIGUNG" finden Sie unter:
>>INHALT / THEMEN<<
Vorteile einer Mediation:
Mediation führt zu tragfähigen und nachhaltigen Ergebnissen, mit denen sich die Beteiligten gerade deshalb identifizieren, weil sie die Lösungen selbstständig und gemeinsam erarbeitet haben.
Mediation spart im Vergleich zu Gerichts- oder Schiedsverfahren Zeit und Geld. Als Beispiel für das Einsparpotential sei hier der Konzern „Motorola“ genannt, der eigenen Angaben zufolge seit der Schulung seiner juristischen Abteilung in Mediation jährlich etwa 75 % der Prozesskosten einspart.
Mediation ist – anders als ein Gerichtsverfahren – vertraulich. Da Konflikte nicht an die Öffentlichkeit gelangen, können alle Beteiligten „ihr Gesicht wahren“; potentielle Imageverluste oder Reputationsschäden können so vermieden werden.
Mediation ermöglicht die Aufrechterhaltung bestehender Geschäftsbeziehungen, da die Beteiligten nicht Gegner in einem kontradiktorischen Gerichtsverfahren sind, sondern "partnerschaftlich" Lösungen erarbeiten.
Mediation ist flexibel, da sie sofort und überall durchführbar ist.
_____________________________________________________________
Der Schwerpunkt:
Wirtschaftsmediation
für innerbetriebliche Konflikte
· zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern
· zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern
· zwischen Mitarbeitern
· zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat
· zwischen Abteilungen
· zwischen Gesellschaftern, Partnern, Eigentümern
· infolge von Fusionen, Übernahmen oder Umstrukturierungen
· in Familienunternehmen(z.B. bei Nachfolgeregelungen, und Erbstreitigkeiten)
für außerbetriebliche Konflikte
· mit Kunden
· mit Lieferanten
· mit Subunternehmern
· mit Behörden
Ein Mediationsverfahren beruht auf sechs Prinzipien:
§ · Freiwilligkeit
§ · Neutralität und Allparteilichkeit
§ · Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit
§ · Offenheit und Informiertheit
§ · Vertraulichkeit
§ · Ergebnisoffenheit
Ein klassisches Mediationsverfahren wird in sechs Phasen gegliedert:
§ - Einleitungsphase
§ - Themen- und Informationssammlung
§ - Interessenklärung
§ - Kreative Ideensuche
§ - Auswahl und Bewertung von Optionen
§ - Mediationsvereinbarung und Umsetzung